PassivHausSozialPlus:

Energiearmut den Kampf ansagen

 

Start eines Modellprojektes zur Reduzierung von Nebenkosten im sozialen Wohnungsbau

 

„Neben den steigenden Mieten sind es oft auch die steigenden Nebenkosten, die es vielen Bürgerinnen und Bürgern erschweren, eine bezahlbare Wohnung in unseren Städten zu finden, oder zu behalten. Die Nebenkosten werden zunehmend zu einer ‚zweiten Miete‘. Diesem Problem wollen wir uns mit innovativen Projekten annehmen und für Abhilfe sorgen“, sagte die für Wohnungsbau zuständige Ministerin Priska Hinz bei der Vorstellung des Projekts PassivHausSozialPlus heute in Darmstadt. Die sogenannte „zweite Miete“ ist nicht nur in den Ballungsräumen, sondern in allen Teilen Hessens zu einem Problem geworden. „Dies trifft vor allem Bezieher von niedrigen Einkommen sehr stark. Wir möchten gerade die unteren Einkommensschichten entlasten. Darum haben wir für dieses Projekt auch gut 6 Millionen Euro an Fördermitteln des Landes bewilligt“, so Hinz weiter. Eine der Besonderheiten des Projekts: Für eine starke Reduktion der Nebenkosten wird im PassivHausSozialPlus Strom selbst produziert und Brauchwasser und Regenwasser wieder verwendet. Zudem fallen fast keine Heizkosten an.

Info

W. Bauer- Schneider